HÖRFASSUNG VORLESEN LASSEN (2 MB):

Die Graf-Spee-Schule, 1907 errichtet, ist ein – weil schulpolitisch bedeutsam – denkmalgeschütztes zweigeschossiges Gebäude mit Walmdach auf L-förmigem Grundriss. Die Eingangsachse ist durch einen Segmentbogen auf hervorspringendem Gebäudeteil (Risalit) betont, die Außenfassade vielfach gestaltet. 1921 vernichtete ein Brand den gesamten Dachstuhl mit dem charakteristischen Türmchen, das nicht mehr erneuert wurde. Beschädigungen durch zeitweilige Fremdnutzung in den 1920er-Jahren als Kaserne für die Reichswehr und als Unterkunft für französisches Militär nach der Ruhrbesetzung sowie im Zweiten Weltkrieg wurden immer wieder restauriert. Die 1907 als Evangelische Gemeindeschule 2 mit reinen Jahrgangsklassen gegründete Einrichtung erhielt ihren Namen 1918 nach dem im Ersten Weltkrieg 1914 gefallenen Vizeadmiral Maximilian Reichsgraf von Spee und behielt ihn – mit Unterbrechung von 1949 bis 1961 (Ev. Bredeneyer Schule)  – bis heute. Entkonfessionalisiert war die Graf-Spee-Schule schon von 1919 bis 1949 und ist es wieder seit 1968. Sie wurde in diesem Jahr Gemeinschaftsgrundschule (http://www.graf-spee-schule.de/), ebenso wie seit 1970 die 1956 für den westlichen Teil Bredeneys an der Meisenburgstraße als Evangelische Schule errichtete Meisenburgschule. Beide Schulen stehen heute für das Grundschulwesen Bredeneys.

Alle anderen früheren Schulen (Kath. Schule 1 Am Brandenbusch, 1830-1931; Kath. Schule 2 Am Voßbusch, 1899-1976; Ev. Schule 1, die Waldschule, an der Ecke Meckenstocker Weg/Bredeneyer Straße, 1876-1928; Kath. Schule Bredeney 3 an der Einigkeitstraße, etwa 1906-1930) gibt es in schulischer Nutzung nicht mehr.

Adresse: Graf-Spee-Str. 23, 45133 Essen